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Exkursionen 2007:
Neubau „Mediencampus Leipzig“16. März 2007 Poetenweg 28
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Ziel unserer ersten diesjährigen Fachexkursion am 16. März war die Besichtigung des neu errichteten Mediencampus in Leipzig/ Gohlis. Die Führung wurde professionell begleitet durch den Architekten Herrn Helm vom Büro HPP (Hentrich-Petschnigg & Partner KG) und Frau Neufeld vom Mediencampus.
Der Mediencampus Villa Ida im Poetenweg befindet sich auf dem Gelände der Stadt- und Kreissparkasse Leipzig. 2002 gewann das Architekturbüro HPP den von der Sparkasse ausgeschriebenen Wettbewerb für den Entwurf eines „Mediencampus Leipzig“.
Am 08. September 2006 wurde er feierlich eröffnet. Der Gebäudekomplex ist ein Ensemble aus drei Elementen: dem Tagungs- und Schulungsgebäude, dem Apartmenthaus mit Restaurant und einem Glasfoyer für Empfänge. Der Neubau mit seinen geometrischen Baukörpern fällt durch seinen weiten Überhang auf, wodurch der Eindruck des Schwebens entsteht. Weiße Putzflächen, dunkler Ziegel und die grafische Wirkung der Fenstergliederung bestimmen die Außenoptik. Der Wechsel von geschlossenen und offenen Flächen schafft ein Spannungsverhältnis zwischen Innen- und Außenraum.
Die Räumlichkeiten des Campus sind multifunktional nutzbar und können vermietet werden. Die zwei Konferenz- sowie Seminarräume lassen sich jeweils zu einem Raum verbinden. In der oberen Etage befindet sich der runde PC-Pool.
Im Innenbereich wurden Material und Farbe behutsam ausgewählt und eingesetzt. Große furnierte Nussbaumflächen kommen an den Wandflächen in Seminarräumenund Veranstaltungssälen zur Anwendung. Der Fußboden im ganzen Haus wirkt als Farbkontrast und ist im kräftigen Rot gehalten. In der Eingangshalle stellt er sich im Material Kunststein dar, die übrigen Räumlichkeiten und Flure sind in Linoleum ausgeführt.
Die Inneneinrichtungen im gesamten Haus bis zum öffentlichen Restaurant „Campus“ wurden bis ins Detail konzipiert und hochwertig ausgeführt. Witzig sind die gestalteten WC- Räume mit schachbrettartig verlegten Fliesen in Schwarz und Weiß.
Im transparenten Foyer- Riegel wirkt der Rasen im Innenhof wie ein grüner Teppich im komplementären Kontrast. Ein solitärer Buchenbaum wurde liebevoll in die Hofgestaltung einbezogen. Die Blickachse führt auf die im Jahr 1883 erbaute spät-klassizistischen Villa Ida.
In ihrer historischen Formsprache steht sie im Kontrast zur Einfachheit und Klarheit der Stahlbetonarchitektur.
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Blick vom Poetenweg Auskragung des Haupttrakts
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Blick vom Gästetrakt zum Haupttrakt
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Foyer im Verbindungsbau
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WC-Vorraum
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Buga 2007 in Gera und Ronneburg
"ZeitRaum für Begegnungen"
Samstag, den 12. Mai 2007, 9:00 Uhr
ab Leipzig Hbf.
Bei dieser "Olympiade der Gärtner" wurde insbesondere die Wandlung der bis zur
Wende vom Uranerz-Bergbau geprägten Region dargestellt. In Gera durchliefen wir eine sehr ästhetisch gestaltete Flußaue aus Rasen mit geometisch bgrenzten, eingestreuten Zonen aus Blumenbeeten mit Glasschmuck.
In Ronneburg konnten wir nicht nur landschaftsarchitektonischen Beiträge wie z.B. begrünte Abraum-Terrassen und –Kegel, sondern auch architektonische und ingenieurtechnische Bauwerke besichtigen. Hier können der futuristisch anmutende "Entdeckerturm" als Reminiszenz an ein Förderturm oder der "Drachenschwanz" als längste Holzbrücke Europas genannt werden.
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Ronneburg: Blumen-Zonen in der Grasfläche
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freie Anordung innerhalb der geometischen Umrisse
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Farb-harmonie mit der Glaskunst aus der Region
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Flussaue als Park
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Blick von der Brücke auf Abraum-Terrassen und Turm
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Entdeckerturm mit Kletterwand
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Luft-Walze zum Austoben
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Das wird noch ! - oder ?
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Das war 'mal Design und ist jetzt Kunst.
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Thüringer Mega-Wurst von Innen
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Duft- und Tastgarten", Leipzig
Exkursion mit landschaftsarchitektonischen, aber auch ingenieurtechnischen Schwerpunkten.
Besichtigung eines erst kürzlich hergestellten Sondergarten der Stadt Leipzig im Leipziger Osten
Freitag, den 21. September 2007, 17.00 Uhr,
etwa 90-minütige Führung,
Ecke Liebigstraße / Vor dem Hospitaltor
Diese Grünanlage, die in Kooperation mit dem Botanischen Garten Leipzig betrieben wird,
ersetzt den seit Jahren wegen Vandalismus nicht mehr gepflegt gewesenen Duft- und Tastgarten im Rosental. Das insbesondere für Menschen mit Handicap sehr bedeutende Projekt wurde durch das Grünflächenamt der Stadt Leipzig geplant.
Der rechteckige, durch Zäune und eine Rückwand abgegrenzte Garten ist übersichtlich durch Wege in quadratische Felder aufgeteilt, die sehr unterschiedlich gestaltet sind. Bautechnisch besonders interessant sind die Kleinarchitekturen und das Wasserkonzept. Die nötigen Tragwerksplanungen für eine künstliche Grotte und eine massive Pergola hat das Ingenieurbüro MLW, Leipzig, erstellt.
Es führten: Landschaftsarchitektin Antje Schuhmann vom Grünflächenamt der Stadt Leipzig
und Dipl.-Ing. Maik Pärsch vom Büro MLW.
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Der Relief-Grundriß vor Frau Christiansen und Schuhmann
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Quader zum Sitzen oder als Brunnen
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Rankgerüste bilden einen Raum
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Grünes Hügelchen mit Grotte
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in der Grotte unter dem Hügelchen
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große Pergola mit Abschluß-Rückwand
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Goitzschesee - Halbinsel Pouch und Bitterfelder Ufer
Ganztägige Fahrrad-Exkursion
mit landschaftsarchitektonischen Schwerpunkten,
vom Delitzscher Bahnhof aus,
Samstag, den 6. Oktober 2007
Die Tour führte am See entlang über die Halbinsel Pouch zum Bitterfelder Ufer, Erläutert wurden u.a. der Zwangswasserspiegel, Ein- und Auslauf. Die Umgegend Bitterfelds war dann aber recht unübersichtlich. So fuhren wir, ohne den Bitterfelder Bogen schnell auch noch erreicht zu haben, anschließend bei anhaltend schönem Wetter durch die Bergbaufolgelandschaft zurück. Wir stellten gemeinsam fest, daß Bitterfeld eine eigene Exkursion wert sei.
Es führte uns: Dipl. Geogr.Sabine Schlenkermann vom Büro für Landschaftsplanung, Eilenburg.
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am südlichen Ufer
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am östlichen Ufer
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Bitterfelder Bogen außer Reichweite
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Zufluusskanal
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Zuflusskanal mit Querung
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