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Exkursionen 2005:BMW-Werk Leipzig Zentralgebäude und Produktionsanlagen
Unsere Fachexkursion zu den gerade erst offiziell eröffneten Fabrikationsanlagen der BMW Group im Werk Leipzig war die erste offizielle Führung im Leipziger BMW-Werk überhaupt. Dabei hatten wir die Möglichkeit, sowohl das von Zaha Hadid entworfene Zentralgebäude als auch die angelagerten Produktionsteile in Augenschein zu nehmen.
Die Besichtigung des neuen Produktionsstandortes der BMW Group war gerade für uns als Architekten- und Ingenieurverein von besonderem Interesse, da hier nicht nur architektonische, sondern auch eine Vielzahl von ingenieurtechnischen Bauleistungen zu sehen waren. Die Führung durch die Gebäude wurde von Herrn Hahm vom BMW-Werk Leipzig geleitet. Ihm gilt unser besonderer Dank für die gelungene Exkursion.
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BMW Werk Leipzig Foto: BMW AG
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Brücken Stützen vor dem Eingang
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Eingangszone Foto: BMW AG
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Blick von einer Galerie auf Förderband, Arbeitsbereiche und Eingang Foto: BMW AG
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BMW-Werk Leipzig, Freianlagen
nach der Besichtigung von Zentralgebäude und Produktionsteilen des BMW-Werkes konnten wir am 22. Juli 2005 die umfangreichen Freianlagen des Werkgeländes in Augenschein nehmen. Mit dieser Fachexkursion nahmen wir auch die Veranstaltungsreihe "Freianlagen" des A.I.V. Leipzig e.V. wieder auf.
Mit der gesetzlichen Anforderung, für Eingriffe in den Naturhaushalt durch Bauvorhaben auch sogenannte Ausgleichsmaßnahmen herstellen zu müssen, hat die Freiraumgestaltung weiter an Bedeutung gewonnen. Für Landschaftsarchitekten bzw. -planer liegt die Herausforderung nun darin, diese Maßnahmen gleichzeitig als prägende Gestaltungselemente zu konzipieren. Daher umfasste der BMW-Wettbewerb neben dem Zentralgebäude auch den Freiraum. Der für das BMW-Werksgelände gefundene Entwurf wurde uns durch Herrn Scheil vom Planungsbüro GFSL, welches mit der Umsetzung des Wettbewerbsergebnisses von Zaha Hadid Architects/ GROSS.MAX landscape architects beauftragt ist, präsentiert.
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Parkplatz und Brücken-Bau am Eingang
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Grüner Innenhof
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Pflanzgerüst
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Begehbare Freiflächen auf der Rückseite des Werkes
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Katholische Kirche St. Trinitatis in Leipzig
Am 29.April 2005 haben wir unsere Reihe der Besichtigung moderner Kirchenbauten in Leipzig mit dieser am Rosental gelegenen Kirche vorerst abgeschlossen. Es handelt sich um einen Hallenbau aus Stahl, flankiert von Gemeinderäumen aus Mauerwerk und einem Turm aus Ortbeton. Wie der für Baufragen zuständige Herr aus dem Kirchenvorstand erklärte, brauchte die Gemeinde viele Jahre, um sich mit diesem eher profanen Bau aus den Achtziger Jahren abzufinden. Der Hallenbau mit seinen weit gespannten und auskragenden, hohen Stahlträgern war ein teurer, viel Stahl und Westgeld verschlingender Experimentalbau für eine Forschungseinrichtung der DDR. Sakrale Atmosphäre wurde im Nachhinein durch einen beeindruckenden „Vorhang“ aus rostigem Stahl geschaffen, der dem Altarbereich eine künstlerische Fassung gibt. Der Organist hat uns außerdem die Orgel vorgeführt, deren aufwendige Technik eigens in einem kleinen Anbau außerhalb der Halle untergebracht ist.
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Empore, Orgel, Altarwand
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Tabernakel in einer Altarwandspalte
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Altarwand und Pylon-Doppelstütze mit großem Fenster
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Freianlagen: Stadtteilpark Rabet, 1. Bauabschnitt
Am 27. Mai 2005 führte Sabine Christiansen von der Objektplanung des Grünflächenamtes Leipzig durch die neue Anlage, die aus einem Siegerentwurf des Berliner Büros „Lützow 7“ hervorgegangen ist. Sie ist Bestandteil eines neuen, den Leipziger Osten durchziehenden Grünzuges, des sogenannten Rietschkebandes, das sich aus bereits vorhandenen und durch Abbruch hinzugewonnenen Freiflächen bildet. Die Anlage verbindet Erholungs- und Bewegungsmöglichkeiten insbesndere für Jugendliche. Auffällig ist die amöbenhaft frei geformte Skater-Bahn, das sogenannte Aktiv-Band.
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Wettbewerbsentwurf c Lützow
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Stadt Leipzig, ASW, Chr. Eisler (2005)
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Stadt Leipzig, ASW, Chr. Eisler (2005)
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Stadt Leipzig, ASW, E. Mai (2004)
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Aktiv-Bank und Park c Patrick Zänker
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Kap Laura und Ausstellungspavillon für Bergbaugeschichte in Zwenkau
Rüdiger Will von „Akzente“ Architektur und Landschaftsplanung in Leipzig und sein Mitarbeiter Wilhelm Beermann haben uns am 12. August 2005 den bereits mit Fenstern versehenen Rohbau des mehrgeschossigen Pavillons gezeigt, der den Auftakt zum kleinen neuen zukünftigen Ortsteil von Zwenkau am See zeigt. Auf dem Dach mit seinem an eine Förderbrücke erinnernden großen Steg hat man die beste Aussicht auf die Grube des demnächst entstehenden Zwenkauer Sees mit dem sich abzeichnenden Kap und einer Marina. Der städtebauliche und landschaftsplanerische Entwurf geht auf eine Initiative des gleichen Büros in Zusammenarbeit mit Ute Voege von „Terra In“ zurück.
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Vorentwurf in Stahl c akzente
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Im verglasten Rohbau
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Landschaft östlich vom Kap
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Wochenend-Exkursion nach Görlitz und Bad Muskau
Am 23. September haben wir zunächst eine Rundgang durch die Altstadt von Görlitz gemacht und dabei genauer das alte Kaufhaus – jetzt zu „Karstadt Kompakt“ gehörig, mit weitgehend erhaltener Jugendstil-Innenraum-Dekoration angesehen. Nach der Übernachtung in einem geräumigen Appartement-Hotel an der Neiße und dem Besuch der Parkterrassen dort mit Blick auf Polen sind wir zum Kromlauer Park gefahren, einem Landschaftpark, der einige skurrile Attraktionen zu bieten hat und wie der berühmte Park von Fürst Pückler im Muskauer Faltenbogen liegt, in einer eiszeitlichen Endmoräne mit feiner Fältelung, die für sich bereits für ein abwechslungsreiches Gelände gesorgt hatte.
Danach erst fuhren wir bei bestem Wetter weiter nach Bad Muskau. Wir wurden fachkundig durch Teile des niemals fertigen großen Parks geführt. Begonnen wurde der Rundgang im größeren, polnischen Teil jenseits der Neiße. Es wurde erklärt, wie der verwilderte oder zu forstwirtschaftlichen Zwecken veränderte Park Stück für Stück nach alten Bildern und Plänen bereits rekonstruiert wurde und weiter rekonstruiert wird. Auf der Rückfahrt nach Leipzig machten wir noch Station bei einer alten sorbischen Holzkirche.
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Karstadt Kompakt in Görlitz
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Neue Altstadtbrücke nach Zgorselec
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Im Kromlauer Park
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Wiederhergestellte Parklandschaft nach Pücklers Vorbild
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